Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 17.10.2011, 17:00
Ganesh   C  No.:12
Eddie23
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 22.05.2008
Ort:
Coco-im-Pott
Eddie23 ist offline  

Ganesh

Ganesh ist ein Hybrid, wobei die Genetik relativ unklar ist. Wie immer bei Mandala wurden Landrassen eingekreuzt, für die Stabilisierung aber "mitteleuropäische" Sorten genutzt. Auf der HP wird ein alter Afghaan als Vater benannt, der sich zumindest im Geruch deutlich wiederfinden lässt. Die Pflanze ist sehr robust und vital, wurzelt schnell und treibt wirklich dicke Blüten an starken Seitentrieben. Aber imho sollte man relativ viele Phänos erwarten, ich beziehe mich hier auf einen mit recht starkem Sativa-Einfluss. Die Kerle und der Zwitter aus den übrigen Samen kamen allesamt nach dem Vater.

Ernte
Gepflanzt wurden sie Mitte Juli, ich habe sie dann Anfang Oktober umgehauen, was viel zu früh war. Aber es ging nicht anders, der Spot wurde entdeckt. Hinzu kam, dass der August fast komplett verregnet und kalt war, was die Blüte imho ein wenig verzögert hat und die norddeutschen Sonnenstunden unterstützen das Ganze auch nicht gerade. Indoor braucht sie dann auch min. 70 Tage und stretcht bis in die 4.Bw hinein. Die schönste Pflanze hatte etwa 1,70m und 50g auf einen Head und 12 Triebe verteilt. Aber die hätte noch locker 3-4 Wochen gekonnt...

Ich werde diesen Phäno zwar nicht mehr draußen nehmen, aber ich bin mir sicher, dass die Sorte mit dem richtigem Klima oder dem richtigen Phäno outdoor echtes Potential hat, weshalb ich sie trotzdem vorstellen möchte. Falls jemand weitere Erfahrungen hat kann mans ja erweitern.

Wirkung
Mit klaren Trichomen geerntet ist die Ganesh ziemlich trippig und treibt den Puls nach oben, man wird aber nicht wiklich aktiv. Mit milchigen passiert es mir regelmäßig, dass ich erstmal eine Stunde lang starre - keine Ahnung, ob dabei Sabber läuft Im Kopf läuft großes Kino - man kann super planen, denken - sonstewas. Außenwelt goodbye
Beim hashen ist sie nicht so ergiebig, das Produkt aber lecker würzig und abendfüllend. Überhaupt dominieren die Afghani-Gene Geschmack, Wirkung und Geruch.

Sativa/Indica
Hybrid, viele Phänos mit Vertretern auf beiden Seiten.

Robustheit
Die Ganesh ist extrem robust und vital. Alle Pflanzen haben über den Sommer hinweg Schneckenattacken, Blattläuse, Rehverbiss,Trockenheit, Kälte und zwei heftige Stürme überstanden, ohne dass ich irgendwie aktiv geworden wäre. Von den übrigen Sorten hat es einige dahingerafft. Indoor ist es genauso, eine unkomplizierte Pflanze die zuverlässig wurzelt und schnell wächst, dabei riesige Sonnensegel und dicke Stämme produziert.
Oft wird vor Schimmel gewarnt, drinnen hatte ich noch nie welchen, nach der Outdoorernte habe ich eine kleine Stelle gefunden.

Nährstoffansprüche
Die Ganesh hat nen hohen Nährstoffbedarf. Man sollte drauf achten, dass die Spoterde schon recht gut ist wenn man nicht regelmässig nachdüngen möchte. Und auch dann sollte man sie nochmal mit Langzeitdünger aufwerten und im Sommer ein bisschen Guano nachgeben.
Ich hatte sie in 20l Löchern, die mit Müllsack ausgekleidet und Boden ausgeschnitten. Gefüllt wurde mit 10l Coco, 10l Spoterde, 2l PreMix - das Coco hab ich vor Ort mit BioBizz Grow und Wurzelstimu quellen lassen.

Phänotyp
Hab ich ja oben schon angesprochen.

Genotyp
Yamuna x Afghan (Uttarkhand, Nordindien; Afghanistan)
Yamuna ist ein alter Hybrid von Mandala. Nach allem, was ich gefunden habe mit starken Sativa Eigenschaften.

Breeder
Gibts von Mandala für 25 Kröten.

Links
-
Mitte September, danach keine mehr gemacht.

Autor: Sven


Geändert von Eddie23 (24.11.2011 um 15:26 Uhr).