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Alt 20.12.2016, 15:01
Automatische Bewässerung - Selbstbauen   Collection  No.:1
xyzDs
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 03.12.2016
xyzDs ist offline  

Hallo HB'ler,

ich möchte im Rahmen einer Studienarbeit für die Uni eine automatische Bewässerung für meine "zierpflanzen" bauen. Ich habe es meine Prof so verkauft, dass die nicht verdursten sollen wenn man mal ne Woche weg ist.
Innerhalb des Studiums müssen technische Projekte gemacht werden die man selbst wählen darf und in denen man sein technisches Wissen zeigen soll.
Das schöne ist, dass das gesamte Material was benötigt wird von der Uni kommt bzw von ihr ggfs. bezahlt wird. Also scheut euch nicht auch mit abwägigen oder kostenintensiven Ideen zu glänzen
Leider gehört dann auch das Projektwerkstück der Uni. Daher möchte ich es direkt doppelter Ausführung realisieren.

Nun geht es um die grundlegenden Fragen:
1) Systemaufbau
2) die benötigten Funktionen (essenzielle und nice-to-have)
3) dazugehörigen Messgrößen
4) deren Realisierung.

Meine Gedanken bisher:

1)
Hier stehe vor der Frage ob es...
...ein Pumpensystem wird
...ein Schwerkraftsystem mit höher gelegenem NL-Behälter und Ventilen.
Und ob ein System besser ist, dass ...
...alle Pflanzen gleichbehandelt werden
...evtl jede Pflanze einzeln kontrolliert werden kann und dementsprechend versorgt wird
Um auch den Anforderungen der Uni gerecht zu werden muss ich einen Arduino oder anderen MC verwenden. Dieser soll alles nötige steuern: Pumpe aktivieren oder Ventil öffnen, Messgrö0en aufnehmen und auswerten.
Ein Pumpensystem ist momentan mein Favorit, da es dort leichter ist die Menge zu kontrollieren und es auch besser in mein Growschrank passen würde. Vllt habt ihr noch andere Argumente.
Das Ventilsystem wäre aber sehr viel einfacher und weniger aufwendig, man müsste nur vorher klar die Druchflussmenge durch die Schläuche kennen, bei entsprechendem Druck im Behälter.

2)
Die Funktionen sollen wie bereits gesagt durch einen MC gesteuert werden.
Dazu gehört:
- Bewässern der Pflanze (Pumpe starten, Ventil öffnen)
- Bewässerungsmenge regulieren können (evtl. für Pflanzen unterschiedenliche Menge)
- Wissen wann bewässert werden soll
- Wissen wann nicht bewässert werden soll, zb bei Bewässerung nach Timer, aber noch zu feuchtem Medium

3)
Die Messgrößen ergeben sich eig fast alle aus den Funktionen, die frage hierbei ist wo nehme ich sie am geschichktesten auf?
- Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit oder Feuchtigkeit des Mediums oder beides?)
-> bei gleichbehandlung alle Pflanzen: alle messen und mitteln oder eine exemplarisch Messen und auf die anderen beziehen?

Braucht man mehr als einen Feuchtigkeitssensor?
Eine Uhr ist bereits im MC integrert, für einen Timer.

4)
- Feuchtigkeitssensor/ sensoren?
- Kabel
- MC
- Pumpe
- Ventil
- 10l Behälter (größer oder kleiner?)
- Schläuche


Grob habe ich mir das so vorgestellt, das ab dem Unterschreiten eines Schwellwert der Feuchtigkeit die Bewässerung aktiviert wird und dann ausgeht wenn
a) eine gewisse Zeit vorbei ist
b) die entsprechende Menge Wasser geflossen ist
c) ein andere Schwellwert überschritten wurde


a) und b) müssten beide während des Wachstums geändert werden und würden eine zusätzliche Steuerung des Systems notwendig machen

c) würde regulieren und somit den gesamten Wuchs nicht angepasst werden müssen.
Der Feuchtigkeitssensor müsste im Medium sein oder im Untertopf und reagieren sobald es feucht wird.

Die Idee das mit einem Gewichtssensor (umgangssprachlich: Waage) zu realiesieren habe ich verworfen, dass es relativ aufwendig scheint und en Feuchtigkeitssensor einfach sinnvoller klingt

Es ist wirklich schwierig sich die nötigen Spezifikationen dieses Projektes aus den Fingern zu ziehen, daher möchte ich auf das geballte Wissen der HB zurückgreifen, um ein sinnvolles und funktionsfähiges System aufzubauen und nicht eines was meiner Überlegung anch vllt gut wäre.

Danke schonmal und bringt alle Idee ein die Ihr habt.


PS: Inspiriert hat mich der DIY von neel und seiner COB LED. Es hat mich begeistert, was er alles selbst macht und den Fred habe ich in einem verschlungen. Besonders das er das scheinbar mal eben so nebenbei gebastelt hat


Geändert von xyzDs (20.12.2016 um 17:43 Uhr).

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Alt 20.12.2016, 16:04
AW: Automatische Bewässerung - Selbstbauen   C  No.:2
bistje
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Registrierungsdatum: 16.02.2011
Ort:
70w Cdm-R Freespace
bistje ist offline  

wenn du was baust, das sich Tropfblumaten beim trockenlaufen nicht verstellen, das wär mal geil

Hochtanks haben zwei gravierende Nachteile. Wasser ist schwer und, wenn ein Ventil hängt, läuft der Tank unkontrolliert leer.
da sowieso eine Abluft laufen muss, ist garantiert auch Strom für ne Pumpe da. da du Pumpen durch Ein- und Ausschalten des Stroms, unkompliziert steuern kannst, ist diese Lösung warscheinlich so beliebt. zudem ist der mit einem Hochtank verfügbare Druck begrenzt.

__________________
Ente gut, alles gut

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Alt 21.12.2016, 00:36
AW: Automatische Bewässerung - Selbstbauen   C  No.:3
xyzDs
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 03.12.2016
xyzDs ist offline  

Zitat:
Zitat von bistje
wenn du was baust, das sich Tropfblumaten beim trockenlaufen nicht verstellen, das wär mal geil
Wenn ich das Prinzip vom Blumat richtig verstanden habe, gibt es da eine Lösung, behebt das eigentliche Problem aber nicht wirklich.
Einfach nicht austrocknen lassen

Danke für die Hinweiße, die machen einen Hochtank echt ungünstig als Wasserversorgung.
Ich werde die Pumpe nehmen. Die bringt einfach einige Vorteile mit sich.
Die Spannungsversorgung ist auf jedenfall gesichert.


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Alt 05.02.2017, 20:21
AW: Automatische Bewässerung - Selbstbauen   C  No.:4
xyzDs
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 03.12.2016
xyzDs ist offline  

Thread kann geschlossen werden.
Projekt wird doch nicht realisiert


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Alt 28.03.2017, 05:59
AW: Automatische Bewässerung - Selbstbauen   C  No.:5
Reallife_The_NeXt
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 05.04.2007
Reallife_The_NeXt ist offline  

Ich greife das Thema nochmal auf, da ich 2010 dein Problem zumindest ansatzweise gelöst habe.

Damals habe ich mit einer per USB schaltbaren Steckdose (Gembird SISPMCTL... irgendwas von Pearl??) das Licht, die Abluft und die Be- und Entwässerung gesteuert.

Abluft war dauerhaft an, konnte aber auch per PC gesteuert werden.
Licht war PC-gesteuert.

Nun zum Wasser:
Grundlage: Drain-To-Waste, Librakästen und da je 5 18x18x23cm Töpfe mit Cogr

Bewässerungssetup: Gardena-Pumpe -> Schlauch... -> Netafim-Tropfer 4l/h (einer pro Pflanze)

Entwässerung:
- Die Drainage lief aus den Libras in eine kleine durchsichtige Plastikwanne von vllt. max 10l Gesamtvolumen.
- immer VOR einer neuen Bewässerung hat eine Kamera ein Bild von der Wanne gemach und per OpenCV(Canny(Kantenerkennung um die Wasseroberfläche zu sehen), einen fixen Bereich im Bild nehmen, ein bissl Filtern falls mal ein paar Pixel aus der Reihe tanzen) den Füllstand gemessen. (Ernsthaft, ne Webcam und ne Lampe() waren billiger als alle analogen Füllstandssensoren die ich damals gefunden habe)
- war der Füllstand zu hoch, wurde durch eine EHeim-Pumpe der Inhalt der Wanne ins Abwasserbecken gepumpt. Die Webcam hats überwacht. ;-)
- vom Füllstand der vorletzten Bewässerung zum letzten gibts einen Höhenunterschied von x Pixeln.
- hatte der Unterschied einen festen Wert nicht erreicht, wurde die Bewässerungszeit beim nächsten mal um ein paar Sekunden verlängert.
- die Gesamtbewässerungszeit pro Tag/60s aufgerundet ergab die Bewässerungszyklen pro Tag
- Gesamtbewässerungszeit/Bewässerungszyklen ergab die Bewässerungszeit

Also:
- Das System startet z.B. mit 3 Bewässerungen/Tag a 30s
- vor der nächsten Bewässerung erkennt das System das der Füllstand nicht erreicht wurde und erhöht die Zeit entsprechend, bis zu einem Maximalwert
- wenn eine Bewässerung mehr als 60s dauern würde, wird ein neuer Zyklus eingefügt
- also 4 mal pro Tag a 45s

Das System lief fehlerfrei und hat gemerkt wenn die Wanne plötzlich fast überlief und die Zeit runter genommen.

Was würde ich aber heute verbessern:

Den Füllstand jedes Libras einzeln erfassen und dementsprechend per Ventil das Wasser steuern (6 Ventile und 6 Minipumpen/Mini-Tauchpumpe)

Edit:

Warum das ganze:
Eine feste Zeit ist für Stecklinge zu viel Wasser und für nahezu erntereife Pflanzen zu wenig.
Ich hab das alles in einer Datenbank... Muss das mal raussuchen.

Die Testkamera war eine andere. ;-)
Der Lappen hing vorher mal im Abwasser... Schlechte Idee. :-D



Geändert von Reallife_The_NeXt (28.03.2017 um 06:08 Uhr).

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Alt 28.03.2017, 07:35
AW: Automatische Bewässerung - Selbstbauen   C  No.:6
bistje
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Registrierungsdatum: 16.02.2011
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70w Cdm-R Freespace
bistje ist offline  

das Gerät rockt

mail mich mal bitte an

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