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Alt 22.09.2011, 16:55
E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   Collection  No.:1
MarioHan
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 31.03.2010
MarioHan ist offline  

An die Hanfburgschaft,

In letzter Zeit ließ man immer mehr von Elektrischen Zigaretten, auch E-zig genannt.

Für Personen die auf Tabak oder/und das Rauchen z.B.aus
gesundheitlichen Gründen verzichten wollen, bietet die
Verwendung von Vaporizern seit Jahren eine gute Alternative.
Jedoch ist die Flexibilität bei herkömmlichen Vaporizern mit ihrer Größe eingeschränkt.

Neuere "mobile" Geräte beheben dies, lassen jedoch eine gewisse Ästhetik missen.
Bei der Elektrischen Zigarette lassen sich dagegen einige ansehnliche Modelle finden.

Da die E-zig mit einer Flüssigkeit, dem "Liquid", befüllt wird, kann hier
wiederum im gegensatz zu Vaporisern nicht einfach die zerbröselte Blüte genommen werden.
Daher stellt sich für zukünftige Dampfer nun die Frage, wie sich das Liquid
mit den gewünschten Wirkstoffen beladen lässt.

Deswegen habe ich mich dazu entschieden mit Informationen aus dem Internet und
meinem beruflich erworbenen Wissen in diesem Bereich eine theoretische Abhandlung
über die Herstellung eines "Grünen Liquids" zu verfassen.
Die folgende Beschreibung darf nicht als Anleitung verstanden werden,
sondern soll als Diskussionsgrundlage zur akuten medizinischen
Verwendung von Cannabisprodukten dienen.

Änderungsvorschläge oder Kritik ist ausdrücklich erwünscht, wie gesagt: Disskusionsgrundlage!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
:"Unsere Aroma-Fluides bestehen aus Propylenglycol (), destilliertem Wasser,
Glycerin (farb- und geruchlose, leicht süßliche Flüssigkeit, die u.a. in der
Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommt) und Aromastoffen für den Geschmack.
Der Hauptbestandteil unserer Liquides ist der Stoff Propylenglycol
(PG)
"(http://www.vitasmoke.de/elektrische-zigarette/#inhaltsstoffe)

---------------------------------------------------------------------------------------------

1.) Du brauchst folgendes:
a) grünes Material (bevorzugt: das Beste vom Besten)
b) ein unpolares Lösungsmittel (bevorzugt: Wundbenzin/Petrolether)
c) die Basis des Liquides:
- Propylenglykol
- Destilliertes Wasser ( nur sehr wenig benötigt)
- min 90% Ethanol, unvergällt! ( auch nur geringe Mengen nötig, Verzehrfähig!)
- Glycerin
- oder etwas von deinem gekauften Liquides ( am besten mit wenig Eigengeschmack)
d) Glasgeräte, wie im weiteren beschrieben

2.) Vorgehensweise

2.1) Die Extraktion

Zunächst sei gesagt, dass wir zum Verdampfen des " grünen Liquides" das beste und
reinste Ausgangsmaterial brauchen, so rein, dass es an Verschwendung grenzt.
Das ist einerseits nötig, da durch evtl. Rückstände das Heizelement der E-zig zu
schnell verschleißen kann, andererseits, da nur sehr geringe Mengen des grünen Liquides
pro Zug verdampft werden können und wir ja einen Effekt spüren wollen.

Daher werden wir als erstes ein THC-Öl (und mit etwas Glück sogar Kristalle) herstellen.

Dafür benötigen wir natürlich etwas Grünes!
Hier gilt: um so frischer das Pflanzenmaterial, um so reiner das Öl, da die Pflanzenzellen
noch intakt sind und so wenig unerwünschte Pflanzenteile, wie Zellwandlipide etc. ,
mitgelößt werden.

Es werden (alles rein theoretisch) die Buds einer gerade geschnittenen,
erntereifen Plant benutzt.
Dazu werden Blätter, an denen kein Harz sichtbar ist, entfernt.
Dabei sollten so wenig Schnittfläche wie möglich entstehen ( Schnittfläche= kaputte Zellen).
Dann werden die Buds vorsichtig zerkleinert, so dass das Lösungsmittel gut alle
Kristalle benetzen kann. Auch hierbei gilt wieder: So wenig Schnittfläche wie möglich,
Stängle gezielt zerschneiden anstatt Buds wild zerhack stückeln.
Auch brauchen luftige Buds nicht so sehr zerkleinert werden, wie kompakte.
Ich wählte hier Brocken in Größe eines Tischtennisballs einer sehr kompakten Pflanze.

Die Pflanzenteile werden in ein Lösungsmittelbeständiges Extraktionsgefäß gefüllt,
das Vorzugsweise verschließbar ist (weniger Lösungsmitteldämpfe).
Als geeignet haben sich gespülte Marmeladengläser gezeigt.
Es sollte hier jedoch der Deckel aus Lösungsmittelbeständigkeit getestet werden.
Einfach mit etwas Lösungsmittel (ab jetzt mit Lsgm. abgekürzt) benetzen und nach
Veränderungen in Farbe/Struktur/Glanz suchen.

Nun benötigen wir noch mir 3 weitere verschließbare, Lsgm.-beständige Behälter.
Selbige werden für die Fraktionen 1-3 beschriftet.
Ebenso benötigen wir eine Möglichkeit schnell und säuber das Lösungsmittel
von den Blüten abzutrennen.
Hierzu hat sich ein zweifaches Filtern bewährt.
Dazu wird ein auf die Öffnung des Extraktionsgefäßes passendes Teesieb benutzt,
um die Kontaktzeit von Lsgm. und Grünem unterbrochen werden kann.
Bei Gelegenheit (aber dennoch so schnell wie möglich) werden Schwebstoffe mit
einem feinem Filter entfernt. Es ist möglich an dieser Stelle einen Kaffeefilter zu verwenden,
jedoch bleibt immer verdammt viel im Papier hängen. Ein nachspülen mit Lsgm. kann die
Verluste an dieser Stelle verringern. Am besten geeignet sind Glasfritten,
wie sie in der Chemie verwendet werden.

Wir führen nun eine fraktionierte Extraktion durch.
An diesem Punkt sei auf die Gesundheitlichen Gefahren bei der Verwendung von
unpolaren (meist organischen) Lösungsmitteln hingewiesen.
Selbige sind meisten leicht entflammbar und können mit Luft ein Explosionsfähiges
Gemisch bilden
, wirken reizend auf die Haut, sind Gesundheitsschädlich
bis Giftig bei Verschlucken oder Einatmen
, wirken auf das zentrale Nervensystem (Benommenheit) und können Fruchtschädigend und/oder Krebserzeugend sein,
und wirken Umweltschädigend.

Daher sind genauestens!!! folgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:
Zündquellen fernhalten, nicht rauchen!
Hautkontakt vermeiden!
Für Frischluft sorgen (Durchzug/im Freien)!
Nach Haut(oder sogar)-Augenkontakt mit viel Wasser abspülen!
Bei anhaltendem Unwohlsein Arzt aufsuchen, Lsgm.-Etikett/Flasche vorzeigen!
Reste unter keinen! Umständen in die Kanalisation kommen lassen!
Mit klarstem Verstand arbeiten!


Da ich sicherlich einige Risiken vergessen habe, hier exemplarisch das
EG-Sicherheitsdatenblatt von Wundbenzin:
http:
//www.hedinger.de/uploads/media/Petroleumbenzin_40-60_C_v003.pdf


Von hier an ist sicheres Arbeiten und eine gute Vorstellung über die Arbeitsschritte sowie
deren Reihenfolge notwendig.

2.1.1) Erste Extraktionsfraktion

Die erste Fraktion dient dem Abspülen unerwünschter Ablagerungen zB. Fette aus der Luft etc. .
Dazu ist es Notwendig die Kontaktzeit so kurz wie nur irgend möglich zu halten:
Die Blüten werden schnell mit Lsgm. bedeckt, einmal umschwenkt und das Lösungsmittel
schnell in das Gefäß Fraktion 1 ab filtriert..

Dieser erste Schritt kann weg gelassen werden, empfiehlt sich aber, wenn Quellen für evtl.
Verunreinigung bekannt sind ( zB. Schädlingskot durch Befall).
Sollte die Reinigung durchgeführt werden, ist der folgende Schritt sehr schnell anzuschießen,
um die Kontaktzeiten erfassbar zu halten.

2.1.2) Zweite Fraktion-DIE ENTSCHEIDENE!


Als Kontaktzeit wird der Zeitraum bezeichnet, in dem das Lsgm. mit der zu Extrahierendem
Material in Kontakt steht.
Da bei unserem Kraut die Trichome mit den entscheidenden Subtanzen außen anliegen,
werden diese schneller gelöst, als die zunächst in der Pflanzenzelle eingeschlossenen
Bestandteile wie zB. Chlorophyll.
Daher bringt die Kontaktzeit den entscheidenden Unterschied, wenn es zur Frage kommt:
Schwarze Pampe oder geilriechende gelblich bis fast klare ölige Flüssigkeit...?

Also:
Die Blüten werden wieder/das erste Mal mit Lsgm. bedeckt, das Glas verschlossen und
zunächst leicht umgeschwenkt.

An diesem Punkt sei auf eine weitere Gefahr von organischen Lsgm. hingewiesen.
Durch einen sehr niedrigen Dampfdruck kann sich beim Umschwenken ein Überdruck im
Glas aufbauen. Um eine hiervon ausgehende Gefahr abzuwenden wird nach kurzem
schwenken (max. 5 Sekunden )
der Deckel des Glases vorsichtig geöffnet, wobei darauf zu achten ist, dass sich
kein Lsgm. am Übergang Glas-Deckel befindet, da dieses sonst herausspritzen kann.
Das Entweichen eines Überdrucks lässt sich akustisch feststellen.
Der Vorgang Schwenken-Öffnen wird wiederholt, bis kein Überdruck mehr entweicht.

Wenn kein Entweichen von Gas mehr beim Öffnen zu hören ist, kann das Schwenken
in ein leichtes Schütteln übergehen.

Ist die Kontaktzeit zu Ende, wird das Lsgm. wie oben beschrieben vom Material entfernt.

Die Kontaktzeit hängt an diesem Punkt unter anderem von der Temperatur der Extraktion ab.
Ein Indiz für die gelösten Stoffe ist die Farbe des Lsgm., welche sich während der
Kontaktzeit verändert.
Die klare Flüssigkeit wird zuerst gelblich, wechselt zu einem bräunlichen Ton und
wird schließlich grünlich.


Wer die Möglichkeit hat, genügend Lsgm. zu verwenden und die Zeit hat,
dem sei angeraten mehr als nur eine Fraktion an diesem Punkt zu machen:
So rate ich die Fraktion 2 in drei Fraktionen zu unterteilen.

Eine gelungene Aufteilung sähe so aus, dass die erste der drei Unterfraktionen
nur leicht gelblich ist, die zweite kräftig gelb bis bräunlich, jedoch kein bisschen
grünlich, die dritte mit minimalem Grünstich. So könnten unterschiedliche Qualitäten
erhalten werden, wobei die ersten beiden Unterfraktionen in diesem Beispiel als
chlorophyllfrei beschrieben werden könnten.

Da sich die Kontaktzeit schlecht pauschalisieren lässt, sei die folgende Angabe als
Vorschlag zu sehen:

1. Fraktion (2.1.1) - Reinigungsfraktion -> Kontaktzeit <<20sek ,
so kurz wie möglich
2. Fraktion (2.1.2) - Hauptfraktion -> Kontaktzeit ~ 4min vllt. auch 5min
2.1 Unterfraktion (2.1.2.1) - Reinstfraktion -> Kontaktzeit ~ knappe 2min
2.2 Unterfraktion (2.1.2.2) - erste Verunreinigungen -> Kontaktzeit ~ 3-4min
2.3 Unterfraktion (2.1.2.3) - erste Chlorophyllanteile -> Kontaktzeit ~ bis im Lsgm. ein
der erste Grünstich erkennbar ist
3. Fraktion - Resteverwertung (siehe im folgenden)

2.1.3) Dritte Fraktion - Resteverwertung

Da sich nicht alles THC gleichzeitig lösen lässt, wir jedoch jegliche Verunreinigungen
ausschießen wollen, ist es unvermeidbar, einen großen Teil des THC nicht für die
Verdampfung in einer E-Zig verwenden zu können.
Daher schließt sich nun die Extraktion mit dem Ergebnis eines THC-Öls,
wie es vielen bekannt ist, an.
Dazu wird das Material wieder mit Lsgm. bedeckt und nach der Kontaktzeit selbiges
wieder ab filtriert.
An dieser Stelle sollte das Material ein wenig ausgedrückt und noch einmal mit
frischem Lsgm. nachgespült werden, um letzte Reste aus dem Material zu entfernen.

Das Grüne ist nun nahezu vollkommen THC frei und kann entsorgt werden.

2.2) wahlweise Waschen

Solltet ihr Zugang zu einem Scheidetrichter haben, besteht die Möglichkeit, einen Anteil der
unerwünschten, irgendwie, trotz aller Sorgfalt mit gelösten, Zellbestandteile zu entfernen.
Dazu wird das Extrakt mit Brine (nahezu gesättigte Salzwasserlösung) ausgeschüttelt.
Hierbei entstehen beim Auftrennen der Phasen ( Wasser mischt sich nicht mit den meisten
Verwendeten Lsgm.) weiße Faden in der unpolaren Phase.
Nach dem Abtrennen der wässrigen Phase (wenn zum Extrahieren Wundbenzin benutzt wurde,
ist die wässrige Phase nun die Untere, bei anderen Lsgm. nach der Dichte gucken)
können ausgefallene Bestandteile ab filtriert werden.
Es wurde vermutet, dass es sich bei diesen "weißen Fäden" um Proteine,
Zellmebranen oder Nukleinsäuren handelt.
Nach dem Filtrieren sollte das Extrakt noch einmal mit destilliertem Wasser
ausgeschüttelt werden, um Salzreste zu entfernen.
Die wässrige Phase wird wieder entfernt und teilweise noch weiter ausgefallene
Bestandteil wieder ab filtriert.

Dieser Schritt der Reinigung ist nicht zwingend Notwendig.
Da die Menge der ausfallenden Stoffe sehr gering ist,
übersteigt im kleinen Rahmen der Aufwand der Methode den Nutzen.
Es ist jedoch zu vermuten, das besonders die geschmacklich negativen Bestandteile
so entfernt werden

2.3) Das Abdampfen

Habt ihr bis hierhin alles richtig gemacht, habt ihr nun 3 bzw. 5 Fraktionen vor euch stehen.
Solltet ihr bisher zu viel Stress mit dem Extrahieren gehabt haben und nicht die
Zeit gehabt haben jegliche Schwebteilchen etc. ab zu filtrieren, ist das die Gelegenheit
um dies nachzuholen.

Nun kann das Lsgm. entfernt werden. Da es sich bei unserer Extraktion ein Großteil der
Ätherischen Öle mit gelöst hat und der Geschmack bei Rauchen erwünscht ist,
empfiehlt es sich, das Lsgm. im Freien bei Raumtemperatur verdunsten zu lassen.
Wem es nicht schnell genug geht, der kann auf ein Warmwasserbad zurückgreifen
(ich verwende einfach mit dem Wasserkocher erwärmtes Wasser, es verdunsten so
jedoch auch viele Geruchsstoffe).
An diesem Punkt gilt besonders der Hinweis: NICHT RAUCHEN!!!

Es empfiehlt sich weiterhin, ab einem gewissen Punkt, das noch flüssige Restextrakt
in ein kleineres Gefäß zu überführen. Hierbei ist wichtig, das ursprüngliche Gefäß ~3mal
mit frischem Lsgm. nachzuspülen, um alle Reste zu überführen.

Im kleinen Gefäß wird nun das restliche Lsgm. entfernt.

Inzwischen sind wir an einem Punkt angekommen, wo langsam die Qualität
zum Vorschein kommt. Wir sind an dem Punkt, wo ich beim Durchführen große
Augen bekam, als ich plötzlich in der bereits hochviskosen Flüssigkeit Kristalle
erkennen konnte...

Es ist für die Weiterverwendung (und für unsere Gesundheit) wichtig jegliche
Lsgm.-Reste verdampfen zu lassen. Erfahrungsgemäß dauert das im
Warmwasserbad mit gelegentlichem Umrühren ein paar Stunden,
bei Raumtemperatur ein paar Tage.

Wir erhalten unsere 3 bzw. 5 THC-Öl-Qualitäten als gelblich, bräunliche,
bis schwarze Ölige Substanz, mit sirupartiger bis öliger Konsistenz,
manchmal mit Kristallen, je nach Temperatur fest bis klebrig flüssig.
Die erste Fraktion (Reinigungsfraktion) sollte nach dem Abdampfen keinen
bedeutenden Rückstand hinterlassen.

Die Fraktion 2 bzw. die Unterfraktionen 2.1 & 2.2 weisen nun eine Reinheit auf,
die eine Verwendung in E-Zigs zulassen.

3.0) Das Liquid

Da zwar die Bestandteile der Liquides jedoch nicht deren Anteil im Gemisch angegeben werden,
muss hier ein wenig probiert werden.

Ich schlage folgenden Vorgang vor:

3.1) Auflösen/Mischen in/mit Propylenglykol

Es lassen sich Inet Aussagen finden, wonach sich THC vermutlich in Propylenglykol löst,
dies jedoch recht lange dauert.

Um ein bestmöglich konzertiertes Liquid zu erhalten, sollte zunächst versucht werden,
das THC-Öl mit ein wenig Propylenglykol zu vermengen.
Entscheidend für die Zusammensetzung des Liquides ist die Stabilität des Gemisches,
die Viskosität und die gewünschte Dampfentwicklung.

Lässt sich das THC-Öl mit jeder beliebigen Menge Propylenglykol mischen,
kann im Weiteren die Stabilität des Gemisches vorerst vernachlässigt werden.

Mischen sich die beiden Hauptbestandteile nicht, kann mit der Tropfenweise Zugabe von
Ethanol die Mischung homogenisiert werden. Wichtig ist nach der Zugabe eines Tropfens
Ethanol lange zu Rühren und die Vermischung zu prüfen, um nicht nachher zu viel Ethanol
verwendet zu haben.

3.2) Zugabe der restlichen Bestandteile, Viskosität

Es ist zu vermuten, das die neben Propylenglykol verwendeten Zutaten der Liquides nur in
geringen Mengen verwendet werden.

Da sich keine konkreten Angaben über Mengen finden lassen, rate ich sich hier an
der Konsistenz der gekauften Liquides zu orientieren.
So werden Wasser und anteilig Ethanol die Viskosität des Gemisches bestimmen.
Diese sollte für ein vergleichbares Verdampfungsverhalten in etwa dem original entsprechen.

Ich rate zu folgender Vorgehensweise:

Zunächst wird, wie oben beschrieben, das THC-Öl mit Proplylenglykol vermischt.
Hier entscheidet das Mischungsverhältnis die Stärke des grünen Liquides.
Dann wird eine Minimalmenge Glycerin zugefügt
(ich würde es sogar erstmal ohne probieren, ansonsten nur Tropfenweise dosieren).
Die Viskosität wird durch die Zugabe von dest. Wasser/Ethanol so eingestellt,
das sie im Fließverhalten optisch dem Original gleicht.
Das Verhältnis von dest Wasser und Ethanol muss an dieser Stelle ausgetestet werden.

Nach dem austesten kann durch Zugabe von weiterem THC-Öl die Wirkung verstärkt,
bzw. durch Verdünnen mit den restlichen Bestandteilen verringert werden.

So erhalten wir Schlussendlich unser fertiges Grünes Liquid, fertig uns einsatzbereit für die Elektrische Zigarette.

__________________

Geändert von MarioHan (22.09.2011 um 18:12 Uhr). Grund: Korrrekturen

Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2011, 19:34
AW: E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   C  No.:2
crazyhigh
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Ort:
Soil & NFT
crazyhigh ist offline  

sehr interessant. mich würde es nochmehr interessieren, ob es keine einfachere lösung gibt und ob eine e-zigarette nicht eventuell zu heiß wird.
Vaporizer arbeiten ja in einem bestimmten temeraturbereivh um nur die gewollten öle verdampfen zu lassen. Zu heiß wäre zwar nicht so schlimm, aber würde das thc-öl im liquid schneller verdampfen als eventuell das liquid selbst. Da sich im moment viel in dem Bereich tut, werden wir vllt bald e-joints sogenannte vaporizer für unterwegs bald bekommen. wer weiß

__________________
mehr Wurzeln = größerer Ertrag

Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2011, 16:34
AW: E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   C  No.:3
MarioHan
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 31.03.2010
MarioHan ist offline  

Erste Lösungsversuche- Das "braune" Liquid

Beschriebene Arbeiten wurden nicht durchgeführt.
Alles ist ausgedacht.
Bilder wurden gefälscht.
Ich will nicht in den Knast



Diese Arbeit behandelt die Möglichkeit, THC-haltige Lösungen in elektrischen Zigaretten zu verwenden.
Dazu wurde die Löslichkeit von Haschisch in einen gekauften Liquid getestet.
Die einfache Herstellung hat, wie im folgenden erläutert, nicht zu einem wirksamen Liquid geführt.

Die E-Zig

Letztens war es endlich soweit:
Ein Paket von der Post, ausgepackt, ausprobiert, interessiert & fasziniert!



Das Liquid

Da ich Nichtraucher bin, hab ich mich für ein Liquid ohne Nikotin entschieden- Waldmeistergeschmack.
Beim dampfen entfaltet sich dieser und eine angenehme Frische durchflutet Mund und Lunge...

Eine echt angenehme Sache, jedoch kein Ding von absoluter Dauer.
Ein paar mal genuckelt und schon ist der Rauch-drang verflogen...
Auch verleitet die Wirkstofflosigkeit dazu, „nur“ zu paffen.
Trotzdem ist mein erster Eindruck rund.
Der Dampf ist nicht kratzig, der Geschmack gut und (besonders wichtig!) es ist echt viel Dampf.

Also ´ne spaßige Nummer....jedoch reicht mir das nicht!

Wir wollen DIE Wirkung !

Erste Lösungsversuche-Haschisch

Da ich zur Zeit kein Material im Überschuss zur Verfügung hab und nicht mehr warten kann, habe ich mich für den Versuch entschieden, Peace in dem gekauften Liquid zu lösen, um erste Hinweise für einen Erfolg bzw. einen Misserfolg zu erhalten.

Ich habe mich dazu für den Denkbar einfachsten Aufbau mit folgenden Zutaten entschieden:
Etwas Brauner- eine unbestimmte Menge
Etwas Waldmeisterliquid- ca. 0,4 ml



Durchführung

Der Braune, übrigens nichts gutes- ehr etwas schlechtes aus Nl, wurde in einem Schraubgläschen mit Deckel vorgelegt und mit ca. 0,4 ml Liquid überschichtet.



Zunächst wurde die Löslichkeit ohne mechanische Zerkleinerung getestet.
Nach 10 min. sieht man: Nichts!




Also wurde der Braune mechanisch zerdrückt und zerrieben.
Dabei verfärbte sich die Suspension ins bräunliche.
Die Suspension wurde über ca. 3 Stunden gelegentlich geschüttelt, gerührt und größere Peacestückchen weiter zerrieben.



Die Suspension wurde über Nacht stehen gelassen, sodass sich Schwebteilchen absetzen konnten.
Am nächsten morgen sah das Ganze so aus:



Die überstehende bräunliche, klare Lösung wurde mit einer Spritze vorsichtig abgenommen und in ein neues Gefäß überführt.


Wie man sieht, hat sich die Farbe des Liquids verändert.
Die beständige Farbänderung ist ein eindeutiges Zeichen auf einen Lösungsvorgang...doch handelt es sich hierbei auch um die gewünschten Wirkstoffe???

Erste Selbstversuche

Liquid in den E-Zig-Tank... und losgedampft...
Ein unglaublicher Geschmack entfaltet sich in meinem Mund.
Weniger in Richtung Peace oder Grünem, sondern ehr in Richtung Weedkuchen.

Das hatte ich auf jeden Fall nicht erwartet.

Also ein bisschen rumgedamft und auf eine Wirkung gewartet, gehofft - enttäuscht!
Leider lässt sich keine Eindeutige Wirkung feststellen.

Dies ist auch schwer, da ich der Meinung bin, dass auch die vollkommen Wirkstoff-freien
Liquids eine leichte, schwer zu definierende Wirkung haben...

Das soll heißen, dass ich zwar irgendeine Wirkung verspüre, diese jedoch nicht auf gelöstes THC zurückführen kann.

Eine deutliche Wirkung wäre auch bei dieser eingesetzten Menge nicht zu erwarten.
Da bei jedem Zug nur eine sehr geringe Menge Liquid verdampft wird ( ich habe noch keine Tankfüllung aufgebracht) und auch die eingesetzte Menge Peace sehr gering war, wäre ´nen krasser Rau(s)ch auch ungewöhnlich.

Zusammenfassung
Die Teillöslichkeit von Haschisch in Propylenglykol-Mischungen konnte durch eine farbliche sowie geschmackliche Veränderung bestätigt werden.
Es bleibt jedoch die entscheidende Frage nach der Löslichkeit von THC in Propylenglykol unbeantwortet.

Die Ergebnisse lassen somit hoffen, jedoch auch zweifeln.

Wird ein braunes/grünes Liquid auch danach Schmecken? Ja!
Wird ein braunes/grünes Liquid denn auch wirken? Das bleibt fraglich!

Insgesamt war es spaßig und bleibt spannend!


Sorry für die teils "seltsamen Formulierungen", eigentlich bin ich nüchtern,
jedoch heute trotzdem ganz komisch formulierend drauf



Nachtrag: Was finde ich denn da? Ein Gläschen mit Weedölresten?
Dann wird’s wohl bald nen paar neue Versuche geben!

Vorschau:


__________________

Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2011, 23:52
AW: E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   C  No.:4
Festus
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 05.03.2010
Festus ist offline  

Dritte Möglichkeit wäre - Liquid löst THC, THC verdampft aber nicht richtig ...

Was schätzt du, wieviel Liquid pro Zug verdampft wird, so durchschnittlich?

Bin schon gespannt auf die nächste Folge

__________________
"Nicht im Bewahren der Asche liegt Tradition - sondern im Weitertragen des Feuers!"

LBR x EFDS, Bubbler, Scrog, 250W

Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2012, 18:17
AW: E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   C  No.:5
Ripper
gebannt
 
Registrierungsdatum: 04.02.2012
Ripper ist offline  

@ festus
das kann man nicht so sagen
mein persöhnliches empfinden ist das marke X bei mir schneller leer ist wie Y
das THC wird schon verdampfen der verdampfer wird auch gut warm wenn man ordentlich am nippeln ist

vll wäre für unsere zwecke ein dual coil verdampfer besser geeignet
wie gut verdampft wird hängt aber auch vom wiederstand des verdampfers und der spannung des akkus oder akku träger ab

verdampfer a mit 3ohm wiederstand wird bei 3V mehr schlecht als recht dampfen (da muss man schon auf ca 4V+ hoch ) wie verdampfer b mit 1,8-2ohm
meine nächste anschaffung ist ein epic storm VV 18650

von meiner seite mal ein kleiner versuch mit maple leaf indica harz


eine spritze mit liquid USA mix
glycol 74% vanille extract 12% glycerol 6,5% cocoa extract 4% ethyhl maltol 1% 3-methylcyclopentane- 1,2 dioner 2,5%

eine leere flasche Ego T 900 mit CE4 verdampfer

grinder mit MLI harz





harz in die leer flasche gefüllt



und 1ml liquid drauf



aber erstmal warten ein wenig lösen lassen dann fehlt mir nur noch ein testobjekt mit niedriger toleranzschwelle
mein nachbar hilft da bestimmt gern weiter


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Alt 24.07.2012, 23:44
AW: E-zig & Weed - Eine theoretische Abhandlung   C  No.:6
The_One
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 13.11.2004
Ort:
Coco
The_One ist offline  

Ein Bericht von der Laborfront für ego-kompatibles THC-Liquid:

Die Ego-T/C/510 ist hochgradig partikelempfindlich, dazu ist die viskosität von thc-liquid um einiges höher als die der normalen lösung, UND selbst hochkonzentriertes THC-öl erzeugt keine vollständig abdampfende flüssigkeit, was das verschmanden der heizwendel stark beschleunigt. schließlich ist die verdampfungsenthalpie von THC-liquid höher als von reinem liquid, wodurch die heizwendel weniger dampf erzeugt. so weit, so schlecht. mit folgender vorgehensweise (die allerdings leider ein labor erfordert) lässt sich allerdings eine lösung erzeugen, die in 50:50 verdünnung mit normalem liquid nur alle 3-4 tage einen dry-burn der heizwendel erfordert (zum vergleich: unbehandelt: 2-3x am tag, ohne thc: alle 2-3 wochen), und beim volumenverlust des dampfes bei weniger als 20-30% liegt. genug der vorrede, hier die anleitung:

Man nehme

- ein Liquid mit Geschmack nach Wahl (für diesen Zweck hier natürlich nikotinfrei)
- Ethanol (>95% v/w)
- hochpotentes THC-Konzentrat (Ice-Hash, Öl, was verfügbar ist, normales Gras taugt nicht)
- einen Thermoshaker oder eine andere Apparatur, die gleichzeitig heizen und schütteln kann
- eine Zentrifuge, die mindestens 10.000g erzeugen kann

Vorgehensweise:

Relativ trivial, man gebe das THC-Öl / Ice Hash ins Liquid, und lasse es im Thermoshaker bei 90°C 1-2 Stunden shaken, idealerweise zwischendurch immer mal wieder 5 mins auf den Vortex bei maximaler Geschwindigkeit. Anschließend 10 Minuten bei maximaler Umdrehung zentrifugieren, die Flüssigkeit abnehmen und mit 15% Ethanol versetzen (dies kompensiert die Viskositätsunterschiede und setzt die Verdampfungsenthalpie der Lösung herab). Anschließend nochmal kurz mit der Hand vermischen und noch einmal 20 Minuten bei maximaler Umdrehung zentrifugieren. Die THC-Base ist jetzt fertig und kann bis zu 50% zu normalem Liquid zugesetzt werden. Grundsätzlich funktioniert die THC-Base auch komplett alleine, allerdings sind 15% Ethanol eine kritische Menge, ab der der Dampf anfängt, in der Lunge zu beißen.

Selbst als Stark-Konsument bin ich nach 1ml Liquid 50:50 (also 0,5 ml THC-Base) breit wie eine Eule. Der Geschmack ernnert stark an den Gras-Geschmack im Verdampfer. Für Berichte, wie sich die zwei Laborkomponenten Thermoshaker und Zentrifuge durch Otto-Normal-Geräte ersetzen lassen, wäre ich dankbar. Empfehlenswert ist der Einsatz von Mehrwendel-Verdampfern und / oder LR (low resistance) Verdampferköpfen, sowie höhere Voltzahlen, quasi alles für MORE POWER . Ich plane die Anschaffung einer X-Bomb bzw. Lavatube und werde berichten, inwieweit diese besser geeignet sind.

Das wichtigste ist die völlige Partikelfreiheit des Liquids. Jegliche Schwebstoffe verstopfen ansonsten den Glasfaserdocht und schmanden die Heizwendel zu, was zu einem speckigen, an Lagerfeuer erinnernden Beigeschmack führt. Das, was man da schmeckt, ist das Acrolein, zu dem sich Propylenglykol bei zu starker Erwärmung zersetzt, und das wiederum ist gesundheitsschädlich. Also immer erst wieder inhalieren, wenn der Rauch-Geschmack weg is, sollte er mal auftreten.

Abschließende Bemerkung: Die Löslichkeit von THC / Hash in E-Liquid ist nicht sonderlich hoch. Man kann locker 1g gutes Ice-Hash auf 4-6ml Liquid aufteilen. Man sieht, dass das Hash ausgelaugt ist, wenn nur noch sandfarbene Partikel statt braun / schwarzer zurückbleiben, und die Lösung nicht mehr die typische grünlich-bräunliche Farbe annimmt. Eine Alternative, die ich momentan noch erprobe, ist, eine Ethanol-Lösung des Ice-Hash zu erzeugen und das Liquid direkt damit zu versetzen, maximal 10% sind für die Konsumqualität ok.


Geändert von The_One (25.07.2012 um 00:17 Uhr).

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