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Alt 26.10.2017, 00:05
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:31
bistje
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bistje ist offline  

wie wär es eigentlich die einzelnen Chips blinken zu lassen und dafür die dreifache Menge zu verbauen?
wenn der Chip 60ms aus und nur 30ms an ist, hat der Heatsink mehr Zeit die Temperaturspitze wegzuschaffen und man bekommt auch ne bessere Ausleuchtung. ein Mensch würde gaga werden, aber den Plants dürfte das Geflacker egal sein.

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Alt 26.10.2017, 05:06
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:32
Dichter_Denker
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Dichter_Denker ist offline  

Sollte temperaturtechnisch imo keine Vorteile bringen. Wenn man dafür auch noch mehr Strom gibt und die Effizienz dementsprechend sinkt...

Die Takte könnten schon zu lang sein, aber das weiß ich jetzt nicht so genau. Da gab's schon Untersuchungen zur Photosynthese bei gepulstem Licht, wo man genaueres nachlesen könnte.
Kann einigen Untersuchungen nach sogar Einsparpotential haben, da "die Photosynthese" sozusagen eine Pause braucht, während derer das aufgenommene Photon verarbeitet wird. Ob das dann sinnvoll nutzbar ist, weiß ich nicht so recht.


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Alt 26.10.2017, 06:02
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:33
Möhre
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Registrierungsdatum: 17.06.2017
Möhre ist offline  

Zitat:
dennoch würde ich gerne mit absoluter "kosten unvernunft" das bösartigste "Bruzel"-Panel bauen

Wie hoch ist dein Budget?

-Kosten spielen keine Rolle
-Schönes Wuchsbild (nicht zu gedrungen nicht zu lang)
-Lieber ein, statt zwei Panel
-Beste COBs vom Markt...
36 x Cree CXB3590 4000K
36 x Cree CXB3590 3000K
... je zwei COBs auf einen Kühler kleben (Mit 3x 7gr Arctic Silver Wärmeleitpaste) und so verlöten, dass immer nur ein COB pro Kühler läuft. Ein CXB3590 kostet ~50Euro und ist somit 5-mal so teuer wie Nichia und Citizen. Sind dafür auch etwas besser.

-Wenn Kosten doch eine kleine Rolle spielen, dann
36 x Citizen 4000K
36 x Citizen 3000K
Citizen kosten 10 Euro das Stück und sind ebenfalls sehr gut.

-Wenn Kosten eine etwas größere Rolle spielen, dann
16x Citizen 4000K
36 x Citizen 3000K

-Wenn Kosten eine noch größere Rolle spielen, dann
36 x Citizen 3500K


Probier doch erstmal 16x Citizen 3500K aus für Alles in Allem ~500 Euro, bevor du noch viel mehr Geld ausgibst!


Geändert von Möhre (26.10.2017 um 06:14 Uhr).

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Alt 26.10.2017, 13:18
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:34
bistje
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Registrierungsdatum: 16.02.2011
Ort:
70w Cdm-R Freespace
bistje ist offline  

@DD. es soll na nicht die komplette Armatur an/aus blinken, sondern wie ein Schachbrettmuster, so das konstant die gewünschte Lichtmenge anliegt.
drauf gekommen bin ich als der Youtuber AvE seinen Kürbis mit nem Chip ohne Heatsink zum blinken gebracht hat.
kam auch noch Nebel aus der Teil, sah verschärft aus

jedenfalls hat doch jedes Ding seine passive Kühlkapazität und man kann die Blinkfrequenz ja so einstellen, das die Temperatur unter den kritischen 70 Grad liegt.
bei den passiven Lampen haste sehr viel Kühlkörper pro Leuchtmittel und ich wette das ein Großteil der Masse dafür drauf geht, den Chip selbst unter 70 Grad zu halten, wärend die Kühlrippen gerademal handwarm werden. was aber, wenn du nur den ganzen Klotz unter 50 Grad halten musst. da kannste doch viel mehr Licht aus der Fläche hohlen

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Geändert von bistje (26.10.2017 um 13:27 Uhr).

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Alt 26.10.2017, 17:52
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:35
Dichter_Denker
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Registrierungsdatum: 15.09.2012
Dichter_Denker ist offline  

@bistje: Das bringt wärmetechnisch wohl eher nicht allzu viel. Ob nun die led für 1/3 der Zeit mit dreifacher Leistung (und dementsprechend mindestens dreifacher Wärmeabgabegeschwindigkeit... dank Effizienzverlust bei höherer Bestromung sogar tendenziell mehr... dementsprechend wird insgesamt eine äquivalente bis höhere Wärmemenge abgegeben, die abgeleitet werden muss.

Man könnte sich nun verschiedene Varianten der LED-Bestromung per Diagramm veranschaulichen, welches den LED-Temperatur-Zeit-Verlauf darstellen. Vereinfacht könnte man eine lineare Steigerung der Temperatur während der Einschaltzeit und dann ein exponentielles Absinken auf die Ausgangstemperatur annehmen. Je nach Frequenz ergeben sich da ziemlich unterschiedliche Verläufe (je nachdem ob die Abkühlzeit ausreicht, um mehr oder weniger weit auf die Ausgangstemperatur zurückzufallen. Bei hoher Frequenz wird's immer mehr Richtung Sinuskurve mit geringer Amplitude gehen. Grenzwertmäßig ginge es dann gegen eine konstante Temperatur, welche näherungsweise der Gleichgewichtstemperatur bei konstanter Bestromung entspricht (tendenziell höher ... der Effizienzverlust der led ist wieder Schuld).
Bei geringer Frequenz scheint es vielleicht irgendwie Sinn machen, da die LED dann anfangs bei geringer Temperatur angesteuert wird und somit effizienter arbeitet als eine bereits erwärmte LED. Allerdings steigt die Temperatur dann im Einschaltverlauf auf höhere Werte als bei konstanter Bestromung, wodurch sich der Effekt relativiert oder sogar bis ins negative verkehrt (bei zu hoher Spitzenzemperatur).

Der Kram mit den Kühlkörpern macht keinen Sinn. Wie gesagt muss zumindest dieselbe Wärmemenge abgeführt werden, wenn genauso viel Licht entstehen soll. Die Frequenzen werden sicherlich so hoch sein, dass man von einer konstanten Kühlkörpertemperatur ausgehen kann.
Ob jetzt die Differenz zwischen LED- und Kühlkörpertemperatur konstant ist oder um diesen konstanten Wert schwankt, macht für die übertragene Wärmemenge insgesamt keinen Unterschied.

Wenn der Klotz 50 Grad hat und die LED üble Spitzentemperaturen erreicht, dann werden die sicherlich über den kritischen 70°C liegen. Dann imo lieber konstant die kritischen 70°C.

Komplett sinnlos sind solche Geschichten aber nicht. Für uns wohl eher schon, wenn man nicht dabei die Photosynthese-Ruhepause ausnutzen kann. Das ist technisch etwas aufwendiger, aber schon gut zu realisieren. Ob die dabei entstehenden Verluste bei der Technik, die bessere Lichtbereitstellung ausgleichen können bleibt fraglich. Es bleibt soweit ich weiß sogar fraglich, ob das überhaupt Sinn machen kann die Photosynthese-Ruhepause "auszunutzen". Da gibt's unterschiedliche Ergebnisse und selbst die optimistischen sprechen eher von ner Effizienzsteigerung bis 20% - da muss die dazugehörige Technik schon recht effizient sein, um das nicht wieder zunichte zu machen.

Hier mal ein paar Links zum Thema gepulste LEDs. Pulsweitenmodulation ist jedenfalls ne bewährte Technik, um LEDs zu dimmen. Vorteil ist die dabei nicht auftretende Verschiebung des Farbspektrums. Für uns wird wohl gelten - hauptsache viel Licht. Das leicht verschobene Spektrum macht da weniger aus. Bei "üblicher" Beleuchtungstechnik, Bildschirmen usw. sieht das anders aus.

Links:Arbeiten unter Blinklicht
Über Sinn und Unsinn LEDs zu pulsen
Techniken zur LED-Dimmung
Durch-Pulsbetrieb-Temperatur-reduzieren-Helligkeit-steigern-Effizienz/
Passt nicht ganz rein, aber ganz interessant. Der letzte Link im Text erscheint mir recht sinnvoll für die Treiberwahl (Elkos verhelfen LED zur Entfaltung der vollen Lebenserwartung).

@Möhre: Ist das Wuchsbild unter 3000K so ungeeignet für die Vegi? Vegi unter 2700K ndl funktioniert ja auch ganz gut. Wenn ich da irgendwo sparen wollte, würde ich dem Gefühl nach eher beim Vegispektrum anfangen und den Fokus auf möglichst gute Werte während der Blüte legen. Weiß aber auch nicht so recht wie groß der Unterschied da zwischen den beiden Farbtemperaturen ist. Worauf beruht deine Einschätzung da? Bei mir ist's nur son Gefühl


Geändert von Dichter_Denker (26.10.2017 um 17:57 Uhr).

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Alt 26.10.2017, 18:38
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:36
bistje
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bistje ist offline  

wieso wollt ihr beide die höher bestromen?
3 Chips teilen sich den Strom von einer, nur nicht gleichzeitig, sondern abwechselnd nacheinander.
ich komm wohl nicht umhin ein paar Blinkerrelais zu klauen und den Lötkolben zu zücken

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Geändert von bistje (26.10.2017 um 18:42 Uhr).

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Alt 26.10.2017, 18:55
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:37
Dichter_Denker
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Dichter_Denker ist offline  

Achso du meinst 3 Chips, die sich auch einen Kühlkörper teilen, um partielle, lokale Temperaturspitzen am Kühlelement geringer zu machen? Tja das durfte tatsächlich eine leichte Steigerung der Wärmeableitung bzw geringere Chiptemperaturen bringen. Kostet dann halt nur 3x mehr für die leds.
Bei Einzel-Leds kommt mir das halbwegs sinnig vor. Bei Cobs wird's imo schon schwerer das effizient zu nutzen. Ausreichend dimensionierte Kühlkörper für jede Cob extra würden da nicht helfen. Wenn auf die Kühlkörper jedoch 2 oder mehr cobs raufpassen, würde es ein wenig bringen.

Alukühlkörper leiten Hitze jedoch verdammt gut weiter. Viel bringt das vermutlich nicht, aber es wäre einen Versuch wert, ob die Kühlkörpereinsparung die LED-Mehrkosten wieder wett macht. Ne bessere Ausleuchtung durch mehr cobs/leds hätte man nebenbei jedenfalls auch noch.
Die passende Technik, um die Leds ordentlich blinken zu lassen wäre wohl das Herzstück des ganzen. Da sollte man dann tunlichst auf geringe Verluste achten und ideale Spannungsverläufe außen vor lassen. So eine Rechteckspannung ist nicht sonderlich effizient bereitstellbar soweit ich weiß.
Vielleicht lohnt's sich da am ehesten die normale Wechselspannungsfrequenz zu nutzen und gleichzurichten. Kenn mich bei sowas aber kaum aus... Da gibt's bestimmt bessere Möglichkeiten.


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Alt 26.10.2017, 22:46
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:38
Möhre
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Registrierungsdatum: 17.06.2017
Möhre ist offline  

Zitat:
Zitat von Dichter_Denker
@Möhre: Ist das Wuchsbild unter 3000K so ungeeignet für die Vegi?

Es geht und ist eher eine Frage von Effizienz. Die Tendenz geht in die Richtung 30cm in weniger als 3 Wochen mit eher wenig Nodien. 4000K sind da schon besser, 5000k je nachdem evtl schon zu gedrungen. Die 3500K haben sich gut bewährt.


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Alt 03.11.2017, 18:22
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:39
Grüner Daumen
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 23.07.2017
Grüner Daumen ist offline  

Hallo Möhre,

ich habe mal mit der Panel-Variante für die Blüte begonnen (bau es aber so das ich es mit Wachstums-LED´s erweitern könnte)

Jetzt sind 25 Citizen COB´s mit 3000 K sowie passend 25 Kühlkörper (Fischer 100x160x40 so dass ich zwei COB´s drauf bringen kann) und 3 Meanwell Netzteile unterwegs zu mir. Aluprofile etc. habe ich alles in der Arbeit.

Sobald alles da ist werde ich ein paar Bilder vom Bau posten und zur nächsten Blüte im Januar auch ein paar Pflanzenbilder reinstellen.

Vorab schonmal vielen Dank an alle für eure Tip´s
Gruß der Daumen


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Alt 06.11.2017, 09:23
AW: Modulare LED unter 200 Euro   C  No.:40
bistje
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bistje ist offline  

https://qph.ec.quoracdn.net/main-qim...9589b4d6300332

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