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Alt 11.08.2015, 16:59
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:16
magictrips
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 16.10.2007
magictrips ist offline  

sorry für die späte rückmeldung, aber ich wurde leider nicht über neue posts benachrichtigt (;

also das thema hat sich quasi erledigt, da ich mir definitiv ne vakuumpumpe kaufe........ alleine schon zum (vakuum)filtern ist die eine enorme enlastung...hoffe ich.....

da drängt sich mir aber ein anderer gedanke auf....
wenn ich schon eine vakuumpumpe hab, die bis ca. 10mBar kann...
warum dann nicht damit das öl durch destillation aufreinigen ?

hat das schonmal jemand gemacht ?

ich stelle mir das so vor:
decarboxylieren.
öl mit isopropanol extrahieren.
(alles weitere im vakuum)
filtern.
iso abdestillieren.
öl im kolben lassen und eventuell elicht auf 30-40°C erwärmen und im vakuum "vaporisieren"( (; ) bzw destillieren.
dabei sollten doch die cannabinoide verdampfen und im kühler kondesieren.
anbrennen und zerfallen sollte nichts ?
im kolben zurückbleiben sollten dann chlorophylreste, wachse, alkaloide usw usw.....
das resultat sollte doch ein relativ reines cannabinoidgemisch sein oder ?

bei 10g öl mit einem thc-gehalt von (sagen wir mal) 20%,
sollte man dann so ca. 2g thc + andere cannabinoide erhalten.
die leicht flüchtigen terpene sind wahrscheinlich schon aufgrund der destillation vom isopropanol weg, was bei blättern als ausgangsmaterial aber wahrscheinlich nicht so tragisch ist...

in einem englischen forum hatte ich mal sowas gelesen, aber die hattend as glaube ich nicht umgesetzt und hatten vor limonen als "träger" zu verwenden..
aber einfach nur das öl in den rundkolben sollte doch auch gehen oder ? bei ca. 30°C im vakuum.


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Alt 11.08.2015, 19:40
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:17
bistje
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 16.02.2011
Ort:
70w Cdm-R Freespace
bistje ist offline  

bei 30 Grad kocht Wasser im Vakuum. wenn man das so einfach auf Thc übertragen könnte, würde das bei wenigstens 60 Grad sieden

wenn du die Fraktionen einzeln absiedest, kannst du die nachher wieder vereinen. dann haste deine Terpene wieder im Thc

__________________
Ente gut, alles gut

Geändert von bistje (11.08.2015 um 19:42 Uhr).

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Alt 11.08.2015, 20:20
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:18
magictrips
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 16.10.2007
magictrips ist offline  

also zB bromoform siedet bei normaldruck bei 150°C, bei 100mBar sind dann nur noch 79°C und in einem vakuum von 10mBar bei 29°C.
.....

Thc siedet ja bei normaldruck auch so bei 150°C, die anderen etwas höher.....

stimmt, aber das müßte ich dann machen, bevor ich den isopropanol abdestilliere und dann müßte ich das vakuum wahrscheinlich auch sehr genau einstellen ?
vielleicht so auf 500mBar ? da siedet ethylbromid bei 19°C (bei normaldruck erst bei 38°C).
isopropanol verdampft bei 500mBar erst bei 66°C.
wenn man mit petrolether extrahiert, wirds wahrscheinlich schwierig den von den terpenen zu trennen ?!
da ich kein geld hab, für ne steuerung und wahrscheinlich "von hand" (also mit schlauchklemme) regeln muss, könnts etwas schwierig werden, aber mal sehen (;

is halt nur die frage, ob sich das bei den (pollinierten) blättern lohnt ?
das meiste der terpene steckt wahrscheinlich im skuff....

aber wenn das alles so klappt, wärs ne möglichkeit sehr reines öl, in (fast) medizinischer quailität, mit fast allen (wirksamen) bestandteilen herzustellen....

wenn man dann unbedingt die cannabinoide trennen möchte, müßte das doch auch so gehen ? also statt chromatographiesäule ?

allerdings bin ich (leider) kein chemiker und ich hab auch noch nie im vakuum destilliert (;


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Alt 12.08.2015, 12:53
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:19
Pastelero
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 23.01.2006
Pastelero ist offline  

suchbegriff: fractional destilling

Zitat:
bei 30 Grad kocht Wasser im Vakuum. wenn man das so einfach auf Thc übertragen könnte, würde das bei wenigstens 60 Grad sieden

yo THC siedet beispielsweise bei 72°C unter 7,6 Torr (29,62mmHg), wenn man weiter runter geht mit dem Vakuum auf 0,76 Torr dann auch gerne bei 40°C

__________________
"Maybe there is no Heaven. Or maybe this is all pure gibberish — a product of the demented imagination of a lazy drunken hillbilly with a heart full of hate who has found a way to live out where the real winds blow — to sleep late, have fun, get wild, drink whiskey, and drive fast on empty streets with nothing in mind except falling in love and not getting arrested...Res ipsa loquitur. Let the good times roll." HST

Stammtisch Wien


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Alt 12.08.2015, 15:10
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:20
magictrips
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 16.10.2007
magictrips ist offline  

und hats schon mal jemand ausprobiert ?

oder gibts irgendwo ein bericht dazu ?

oder argumente, die dagegen sprechen ?


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Alt 02.02.2016, 22:06
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:21
New Grow82
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 20.04.2013
Ort:
Erde
New Grow82 ist offline  

Stellt prinzipiell kein Problem dar! Ist natürlich sehr tricky! ( wenn man es wirklich ordentlich machen will, was hier ja offenbart gewollt ist! )
Wenn du nicht grade ein semiprofessionelles Chemie- Labor im Keller hast und das ganze nicht gelernt hast, würde ICH aber dringend davon abraten!
Druckbeständiges Labormaterial, Kolonnen, regelbare Vacuumpumpe, Abzug, Erdung, ... am besten noch ein GC um die Reinheit zu checken

Arbeite lieber schnell, sauber und mit frischem Material... Dann kannst du dir das reinigen m.M.n. sparen!
Es gibt übrigens recht günstige Druckregler, die man einfach per Schlauch zwischenschaltet und den Druck quasi per nadelventil reguliert... Falls du es doch durchziehen willst
Beste Grüße,
NG


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Alt 02.02.2016, 22:10
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:22
New Grow82
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 20.04.2013
Ort:
Erde
New Grow82 ist offline  

P.S.: Such mal in den amerikanischen Foren! Die beschäftigen sich ja jetzt intensiver mit so was...
420Magazine.com hatte da glaube ich sogar mal nen Artikel drüber...Habe ich aber nirgendwo mehr verlinkt. ..
NG


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Alt 06.02.2016, 00:21
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:23
hashberry
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hashberry ist offline  

Wenn du Isopropanol auf Cannabinoide gibst lösen sie sich zu 100% in 10 Sekunden auf.Daraufhin ist das Schnittgut nach 10 Sekunden harzfrei und zu entfernen.Das stundenlange köcheln sieden abdampfen etc ist somit obsolet.
Das einzige was du noch löst sind Chlorophyll und Salze der Düngemittel.

__________________
Zitat:
Zitat von base..
zwischen 2 nasse taschentücher stecken und dann für 10minuten in die Mikrowelle.. dann sind die offen/gekeimt und können in die Erde gepflanzt werden.
Die Taschentücher schützen die Samen.

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Alt 06.02.2016, 01:16
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:24
bistje
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 16.02.2011
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bistje ist offline  

10 Sekunden sind mindestens 7 Sekunden zuviel
Zitat:
Das einzige was du noch löst sind Chlorophyll und Salze der Düngemittel.
wenn es dir nur um das Harz aus den Trichomen geht, hast du Recht. in der Pflanze stecken aber noch andere wirksame Substanzen. Cannabis enthält zB auch Alkaloide, die im Harz überhaupt nicht vorkommen. das Wirkprofil eines Totalauszugs ist zu Shatter stark verschieden.

das ist hier aber gar nicht Topic
das "stundenlange Sieden" kommt beim Austreiben des Lösemittels.

__________________
Ente gut, alles gut

Geändert von bistje (06.02.2016 um 01:27 Uhr).

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Alt 06.02.2016, 01:27
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:25
hashberry
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Erde was sonst
hashberry ist offline  

Zitat:
Zitat von bistje
10 Sekunden sind mindestens 7 Sekunden zuviel


Ok korrekta mundo.

Zitat:
Zitat von bistje
das Wirkprofil eines Totalauszugs ist zu Shatter stark verschieden.

Ich verstehe diesen Satz nicht.

__________________
Zitat:
Zitat von base..
zwischen 2 nasse taschentücher stecken und dann für 10minuten in die Mikrowelle.. dann sind die offen/gekeimt und können in die Erde gepflanzt werden.
Die Taschentücher schützen die Samen.

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Alt 06.02.2016, 01:43
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:26
bistje
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bistje ist offline  

welchen Teil davon?

__________________
Ente gut, alles gut

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Alt 06.02.2016, 02:02
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:27
hashberry
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Erde was sonst
hashberry ist offline  

ist zu Shatter stark

was ist Shatter ?

__________________
Zitat:
Zitat von base..
zwischen 2 nasse taschentücher stecken und dann für 10minuten in die Mikrowelle.. dann sind die offen/gekeimt und können in die Erde gepflanzt werden.
Die Taschentücher schützen die Samen.

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Alt 06.02.2016, 02:26
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:28
bistje
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Registrierungsdatum: 16.02.2011
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70w Cdm-R Freespace
bistje ist offline  

Urschleim, was diesen Fred angeht

Zitat:
Zitat von leafly.com
Shatter, with its flawless amber glass transparency, has a reputation for being the purest and cleanest type of extract.
Shatter ist pures Harz und kommt raus wenn du alle Lömis entfernt hast(oder, im Fall von Rosin, keins verwendest). das funzt natürlich nur wenn dein Öl keine Fremdstoffe enthielt und du durch Winterizing(ausfrieren) die Wachse entfernt hast.
im Wiki Artikel steht zwar das auch Zucker und Weißderteufel durch Winterizing entfernt werden, aber wenn sowas drin ist, dann war die Kontaktzeit zu hoch und du hast, was Shatter angeht, schon verloren. für Shatter darf echt nur das Wachs von der Blattoberfläche, das leider genauso löslich wie das Harz ist, im Extrakt sein. für die anderen Substanzen ist das ausfrieren nicht zu 100% wirksam. je nach Grad der Verunreinigung wird dein Shatter sonst mit der Zeit wieder klebrig oder flüssig.
http://coloradobudblog..com/2014/11/...-bho-dewaxing/
wenn man kein Shizzel, sondern nur feinste Buds oder sogar Pollen verwendet, kann man sich das Winterizing sparen.
Lömis im Vakuum abziehen und es gibt Karamell

__________________
Ente gut, alles gut

Geändert von bistje (06.02.2016 um 14:22 Uhr).

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Alt 06.02.2016, 03:09
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:29
hashberry
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 23.12.2005
Ort:
Erde was sonst
hashberry ist offline  

Ok cool

__________________
Zitat:
Zitat von base..
zwischen 2 nasse taschentücher stecken und dann für 10minuten in die Mikrowelle.. dann sind die offen/gekeimt und können in die Erde gepflanzt werden.
Die Taschentücher schützen die Samen.

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Alt 17.12.2016, 03:00
AW: kurze Frage zur "Hitzebeständigkeit" von Cannabinoiden   C  No.:30
j-s
Foren Member
 
Registrierungsdatum: 19.06.2012
j-s ist offline  

Erstmal zu deiner Frage, bis 150°C besteht "Hitzebeständigkeit" vom Verdampfen.

Îch würds mal mit Rosin versuchen...
Einfach Buds/Hasch/Keef/etc... in backpapier einwickeln und mit einem Glätteisen bei 150°C für min. 3 sec. pressen.
Raus kommt sehr reines "Rosin" öl welches sich für alle möglichen Konsumformen bestens eignet und schon in sehr geringen Dosen eine sehr starke Wirkung entfaltet.
Beim pressen von Buds bleiben "Rosinchips" übrig welche noch immer große mengen an Cannabinoiden enthalten. Diese Chips eignen sich besonders zum Vaporisieren, da sie viel länger als normale Buds den Geschmack beibehalten.


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